Publikationen

Artikel in Zeitschriften

Süßbauer, E.; Wilts, H.; Otto, S. J.; Schinkel, J.; Wenzel, K.; Caspers, J.; Dehning, R. (2022): Way out of the one-way? Effects of the COVID-19 pandemic on the generation of waste from packaging in Germany. NachhaltigkeitsManagementForum. https://doi.org/10.1007/s00550-022-00525-z (21.03.2022).

Im Artikel werden die Verlagerungseffekte der Verpackungsabfallströme zwischen Industrie, Handel, Konsum und Entsorgung beleuchtet, die durch veränderte Praktiken infolge von Corona-Maßnahmen (u.a. Zunahme Online-Versandhandel, Lieferservices und To-Go-Optionen für Lebensmittel und Gerichte) entstanden sind. Diese Effekte werden mit den praktischen Erfahrungen aus dem Lebensmittelhandel, Verbraucherbildung und Abfallmanagement kontrastiert; die Auswertung der explorativen Interviews zeigt, dass im Zuge der Corona-Pandemie neue organisationale Praktiken entstanden sind, die neben den finanziellen Risiken und der Umstellung von Routinen zum Teil auch Lernprozesse angestoßen wurden, die innovatives Potenzial haben (z.B. Entwicklung neuer digitaler Konzepte). Der Beitrag schließt mit Empfehlungen für politische Maßnahmen zum Aufbau resilienter Strukturen der Verpackungsvermeidung. Der Artikel basiert auf den in 2020 durchgeführten Experteninterviews mit verschiedenen Akteuren des Verpackungssystems und dem daraus entstandenen deutschen Artikel in der Zeitschrift “Müll & Abfall”.

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Greene, M; Hansen, A.; Hoolohan, C.; Süßbauer, E.; Domaneschi, L. (2022) Consumption and shifting temporalities of daily life in times of disruption: undoing and reassembling household practices during the COVID-19 pandemic. In: Sustainability: Science, Practice and Policy 18/1. S. 215-230. DOI: 10.1080/15487733.2022.2037903.

Die Art und Weise, in der Zeit im Alltag produziert und konsumiert wird, hat entscheidende Auswirkungen auf den nachhaltigen Konsum. Insbesondere Ansätze der sozialen Praxis haben die Aufmerksamkeit auf die Überschneidung von persönlicher und kollektiver Zeitlichkeit gelenkt, die für die Strukturierung des alltäglichen Konsums wichtig ist. In diesem Artikel wird die zeitliche Dynamik der alltäglichen Praxis-Arrangementts untersucht, die in Haushalten in Deutschland, Irland, Italien, Norwegen und dem Vereinigten Königreich während der COVID-19-Pandemie erlebt wurden.

Auf der Grundlage von 97 Tiefeninterviews mit Teilnehmern in allen fünf Ländern untersuchen wir die alltäglichen Erfahrungen mit der Unterbrechung und (Neu-)Gestaltung von Alltagsroutinen als Reaktion auf die Pandemie. Dabei erforschen und dokumentieren wir die zeitlichen Prozesse, durch die Alltagspraktiken aufgelöst, neu zusammengesetzt und neu konfiguriert werden. Unsere Analyse offenbart die institutionelle Ordnung der zeitlichen Beziehungen zwischen den Praktiken im Hinblick darauf, wie sie zusammenhängen, sich synchronisieren oder um die Zeit der Haushalte konkurrieren. Mit besonderem Augenmerk auf sozial differenzierte Erfahrungen analysieren wir, wie sich störungsbedingte Veränderungen sozialer Institutionen und Versorgungssysteme auf alltägliche Praktiken und auf die Strategien auswirken, mit denen diese auf ungleiche Weise umstrukturiert und neu gebündelt werden.

Darüber hinaus betrachten wir unterschiedliche Erfahrungen in der zeitlichen Reorganisation des täglichen Lebens, die einen nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln und Mobilität unterstützen, und reflektieren die Implikationen der Analyse für die Governance der Nachhaltigkeit.

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Wilts, H.; Fecke, M.; Zeher, C.: Economics of waste prevention: second-hand products in Germany. In: Economies 9/2. S. 74. https://doi.org/10.3390/economies9020074 (21.03.2022).

Re-Use wird nach wie vor als „Nischenphänomen“ betrachtet, und die Verbraucher*innen scheinen die mit dem Kauf und Verkauf von Gebrauchtwaren verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeitennicht wahrzunehmen. Aus diesem Grund konzentriert sich dieses Paper auf Anreize und Hindernisse für den Verkauf und Kauf von Gebrauchtprodukten und bezieht sich auf Transaktionskosten, um die bestehenden Konsummuster zu erklären. Für diesen Beitrag wurde eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt, an der 1023 Verbraucher*innen in Deutschland im Alter von 16 Jahren und älter teilnahmen. Die Daten wurden auf statistisch signifikante Abweichungen zwischen verschiedenen Gruppen von Wirtschaftsakteuren analysiert, die gebrauchte Produkte verkaufen oder kaufen. Die Ergebnisse zeigen, dass wertvolle ungenutzte Produkte in den Haushalten vorhanden sind, aber Barrieren wie Unsicherheiten über die Zuverlässigkeit der potenziellen Käufer*innen oder die Qualität des Produkts den Übergang zu nachhaltigem Konsum behindern. Verschiedene Formen von Transaktionskosten sind wichtige Erklärungsvariablen dafür, warum Verbraucher*innen dennoch überwiegend neue Produkte kaufen, obwohl sie wissen, dass sie mit Gebrauchtwaren Geld sparen und einen individuellen Beitrag zum Klimaschutz leisten würden.

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Wenzel, K.; Süßbauer, E. (2021): Exploring Domestic Precycling Behavior: A Social Identity Perspective. In: Sustainability 13/3. 1321. https://www.mdpi.com/2071-1050/13/3/1321 (04.02.2022).

Die zunehmenden Mengen an Einwegverpackungen für Lebensmittel tragen zu einer globalen Umweltkrise bei, und es werden dringend Ansätze zur erfolgreichen Vermeidung solcher Abfälle – das sogenannte Precycling – benötigt. Die menschliche Fähigkeit, sich als Mitglied einer Gruppe zu definieren (soziale Identität), kann eine mächtige Quelle für die Verwirklichung von Umweltbestrebungen darstellen. In diesem Artikel konzeptualisieren wir daher das Precycling-Verhalten in Haushalten als umweltfreundliches Verhalten, das in soziale Identitätsprozesse eingebettet ist.

Um Precycling zu untersuchen, haben wir Lebensmitteltagebücher und qualitative virtuelle Interviews mit 26 Haushalten in Berlin, Deutschland, kombiniert. Wir analysierten unsere Daten auf der Grundlage des Social Identity Model of Pro-Environmental Action (SIMPEA). Ausgehend vom Verhaltenselement des Modells (Reaktion) untermauern wir das Konzept des Precyclings und legen nahe, dass es sich in sechs Verhaltenstypen unterteilen lässt. Darüber hinaus schlagen wir vor, dass die Umsetzung dieser Precycling-Verhaltensweisen von sozialen Identitätsprozessen und sozialem Einfluss in verschiedenen Gruppen geprägt ist, darunter: der Haushalt selbst, Nachbarn, Familie und Freunde oder Lebensmittelkollektive.

Wir kommen zu dem Schluss, dass diese Prozesse wichtig sind, um Precycling sowohl in kleinen und privaten Gruppen als auch in größeren Kollektiven zu verwirklichen. Daraus leiten wir Schlussfolgerungen für die empirische Forschung und die theoretische Entwicklung sowie für öffentliche Programme und Interventionsstudien ab.

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Schinkel, J.; Wilts, H. (2020): Kunststoffabfälle von Verpackungen und Einwegprodukten durch Multi-Akteurs- Partnerschaften verringern. In: Müll und Abfall 52. S. 392-398.

In den letzten Jahrzehnten hat Kunststoff aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften und kosteneffizienten Produktionsstrukturen für eine Vielzahl von Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die heutigen Kunststoff-Wertschöpfungsketten weisen jedoch inhärente Eigenschaften auf, die mit den Zielen einer Kreislaufwirtschaft nicht vereinbar sind. Die Studie, deren Ergebnisse vorgestellt werden, wurde im Rahmen der PREVENT Abfall Allianz erarbeitet und befasst sich mit den Potenzialen der Vermeidung von Kunststoffabfällen durch die Kreislaufwirtschaft. Dabei werden sowohl Best-Practice-Beispiele aus Deutschland als auch internationale Ansätze beleuchtet. Im Gegensatz zu nachgeschalteten Maßnahmen erfordert die Abfallvermeidung einen partizipativen Ansatz und die Zusammenarbeit verschiedener Akteure entlang der Wertschöpfungskette. Der Schwerpunkt liegt daher auf Multi-Akteurs-Partnerschaften, an denen Akteure aus verschiedenen Sektoren wie Unternehmen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und staatlichen Institutionen beteiligt sind. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen zur Förderung der Kunststoffabfallvermeidung mittels der Kreislaufwirtschaft vorgelegt: Welche Rahmenbedingungen sind notwendig und was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren?

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Süßbauer, E.; Wilts, H.; Otto, S.; Schinkel, J.; Wenzel, K.; Caspers, J.; Dehning, R.; Jürgens, S. (2020): Ausweg aus dem Einweg? Auswirkungen der Coronakrise auf das Verpackungsabfallaufkommen in Deutschland. In: Müll und Abfall 52. S. 498-503. https://doi.org/10.37307/j.1863-9763.2020.10.04 (04.02.2022).

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben in Deutschland zu einer Veränderung des Verpackungsaufkommens geführt. Durch die zeitweise Schließung vieler Gewerbebetriebe sind teilweise weniger Gewerbeabfälle zu verzeichnen, wohingegen das Hausmüllaufkommen (z. B. Pappkartons für Online-Bestellungen) und das Littering durch die vermehrte Nutzung von Einwegverpackungen (z. B. für Takeaway-Verzehr) deutlich gestiegen sind.

Dieser Beitrag diskutiert, welche Risiken, aber auch welche Chancen mit diesen Verlagerungseffekten verbunden sind und skizziert, welche politischen Maßnahmen erforderlich wären, um Vermeidung von Verpackungsabfällen während und nach der Pandemie zu stärken. Die Erkenntnisse beruhen auf einer Auswertung von Sekundärquellen, Interviews mit Experten sowie einer Online-Umfrage mit Akteuren der öffentlich-rechtlichen Entsorgungswirtschaft. Der Beitrag stammt von der Forschungsgruppe „PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Systemische Lösungen der Verpackungsvermeidung“, ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Berlin und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

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Beiträge in Sammelbänden

 

Gözet, B.; Wilts, H. (2022): Kreislaufwirtschaft als Baustein nachhaltiger Entwicklung. In: Meyer, C. (Hrsg.): »Transforming our World« – Zukunftsdiskurse zur Umsetzung der UN-Agenda 2030. transcript, Bielefeld. S. 173-180.

Burcu Gözet und Henning Wilts gehen in diesem Beitrag der Frage nach, wie eine ressourcenschonende Zukunft mithilfe der Kreislaufwirtschaft erlangt werden kann. Analysiert anhand der Textilindustrie, wird die Dringlichkeit einer im Kreislauf geführten Wirtschaft betont und anhand gezielter Maßnahmen veranschaulicht.

Wilts, H.; Schinkel, J.; Koop, C. (2020): Effectiveness and efficiency of food-waste prevention policies, circular economy, and food industry. In: Kosseva, M. (Hrsg.): Food industry wastes : assessment and recuperation of commodities. Academic Press, London.

Nach Angaben der Welternährungsorganisation geht jedes Jahr etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel auf dem Weg vom Feld zum Teller verloren. Dieses Ausmaß an Verschwendung ist nicht nur aus ethischer und sozialer Sicht unverantwortlich, sondern stellt auch einen erheblichen Verlust an natürlichen Ressourcen dar, die für die Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln notwendig sind. Vor diesem Hintergrund hat die Diskussion über die Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den letzten Jahren weltweit an Aufmerksamkeit gewonnen und in den letzten Jahren wurde eine Reihe konkreter und wirksamer Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen ergriffen. Über die erzielten Ergebnisse in Bezug auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und insbesondere in Bezug auf potenzielle Kosteneinsparungen ist wenig bekannt. Dieses Kapitel soll einen Überblick über die Ansätze zur Durchführung wirtschaftlicher Bewertungen von Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geben und bewährte Verfahren in diesem Bereich aufzeigen. Es werden drei Beispiele für bewährte Verfahren zur Analyse des wirtschaftlichen Nutzens der Vermeidung von Lebensmittelabfällen vorgestellt, die zeigen, dass es in diesem Bereich an methodischen Anleitungen mangelt. In diesem Kapitel wird die Vermeidung von Lebensmittelabfällen aus der Perspektive der Kreislaufwirtschaft betrachtet.

Süßbauer, E.; Wenzel, K.; Müller, A. (2020): Die Beziehung zum Behälter. Soziale Aspekte der Mehrwegnutzung. In: Kröger, Melanie; Pape, Jens; Wittwer, Alexandra (Hrsg.): Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel. München: oekom Verlag. S. 157-176.

Das Wiederverwenden von Behältern für Lebensmittel und Getränke kann einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Das Verhalten von Konsumentinnen und Konsumenten ist hierbei jedoch entscheidend, denn der tatsächliche ökologische Vorteil hängt davon ab, wie oft und wie lange die Behälter genutzt werden. Dieses Buchkapitel gibt einen Überblick über den Forschungsstand zum Wiederverwendungsverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern und diskutiert diesen aus soziologischer und psychologischer Perspektive. Zentrale Erkenntnis ist, dass die Mensch-Objekt-Beziehung bei Wiederverwendungslösungen fundamental anders ist als bei der Nutzung von Einwegverpackungen. Bei Pfandsystemen wird beispielsweise eine Reziprozitätsbeziehung, ähnlich wie beim Austausch von Geschenken, hergestellt, die gegenseitige Verpflichtungen und Intimität erzeugen. Diese Beziehungsebene sollte sowohl bei der Errichtung von Angebotsstrukturen und Bildungskonzepten für Mehrwegnutzung als auch bei der (Weiter-)Entwicklung von Produkt-Service-Systemen in diesem Bereich berücksichtigt werden. Der Beitrag bietet damit interessante Erkenntnisse sowohl für Forschende zu Verpackungsvermeidung als auch für Start-ups und Unternehmen, die unverpackte Lebensmittel anbieten oder Mehrwegsysteme einführen möchten.

Wilts, H.; von Gries, N. (2020): Vom Abfall- zum nachhaltigen Ressourcenmanagement. In: Kröger, Melanie; Pape, Jens; Wittwer, Alexandra (Hrsg.): Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel. München: oekom Verlag. S. 363-377.

Deutschland verfügt über eine exzellente abfallwirtschaftliche Infrastruktur, beim Thema Kreislaufwirtschaft sind andere Länder wie zum Beispiel die Niederlande längst vorbeigezogen. Der Beitrag diskutiert Kernunterschiede zwischen Abfall- und Kreislaufwirtschaft an konkreten Fallbeispielen.

Wilts, H. (2020): Ökonomie der Abfallvermeidung. In: Kröger, Melanie; Pape, Jens; Wittwer, Alexandra (Hrsg.): Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel. München: oekom Verlag. S. 379-391.

Die Vermeidung von Abfällen wird immer wieder als Win-win-Situation dargestellt – trotzdem steigen speziell die Mengen an Kunststoffabfällen stetig an. Vor diesem Hintergrund analysiert der Beitrag die ökonomischen Anreizstrukturen der Abfallvermeidung.

Berichte, Arbeitspapiere und Tagungsbandbeiträge

Ehrlingspiel, M.; Jacob, A.M., Wilts, H.; Schinkel, J.; Turrini, S.; Amrhein, U. (2021): Strafsache Strohhalm. Was Verbote von Einweg-Kunststoffprodukten wirklich bringen. Polyproblem-Report der Röchling Stiftung und Wider Sense. https://polyproblem.org/wp-content/uploads/Polyproblem-%E2%80%93-Strafsache-Strohhalm_web.pdf (01.02.2022).

Elsner, P.,  Müller­Kirschbaum, T., Schweitzer, K.,  Wolf, R., Seiler, E., Désilets, P., Detsch, R., Dornack, C., Ferber, J., Fleck, C., Fröhling, M., Hagspiel, K., Hahn, R., Haupts, C., Hoffmann, C., Krüger, P., Lange, M., Leopold, T., Löscher, M., Niedersüß, P., Ohlendorf, T., Pattberg, J., Renner, M., Schlarb, A. K., Schmidt, M., Siebert, H., Siggelkow, B. A., Stadelmann, S., Thielen, J., Wilts, H., Beermann, M., Dieterle, M., Ecke, N., Klose, S., Kobus, J., Krause, L., Maletz, R., Marm, A. und Kadner, S., acatech/SYSTEMIQ (2021): Kunststoffverpackungen im geschlossenen Kreislauf – Potenziale, Bedingungen, Herausforderungen. Hrsg. v. Circular Economy Initiative Deutschland. München/London. DOI: https://doi.org/10.48669/ceid_2021-5 (04.02.2022).

Kadner, S., Kobus, J., Hansen, E., Akinci, S., Elsner, P., Hagelüken, C., Jaeger-Erben, M., Kick, M., Kwade, A., Kühl, C., Müller-Kirschbaum, T., Obeth, D., Schweitzer, K., Stuchtey, M., Vahle, T., Weber, T., Wiedemann, P., Wilts, H., von Wittken, R. acatech/SYSTEMIQ (2021): Circular Economy Roadmap für Deutschland. Hrsg. v. Circular Economy Initiative Deutschland. München/London. DOI: https://doi.org/10.48669/ceid_2021-3 (04.02.2022).

PREVENT Waste Alliance (2021): Plastic credit scheme and EPR – risks and opportunities. https://prevent-waste.net/wp-content/uploads/2021/11/PREVENT_Discussion-Paper_Plastic-credit-schemes-and-EPR.pdf (18.11.2021).

Bahn-Walkowiak, B.; Griestop, L.; Gyori, G.; Tauer, R.; Wilts, H. (2021): Vom Flickenteppich zur echten Kreislaufwirtschaftsstrategie. Kreislaufwirtschaftsstrategie für Deutschland. WWF Impulspapier. https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Unternehmen/WWF-Impulspapier-circular-economy.pdf (04.01.2022).

Wilts, H.; Fecke, M. (2020): ReUse und Secondhand in Deutschland: Einstellungen zum Thema Abfallvermeidung und Nachhaltigkeit. Bericht des Wuppertal Instituts, Wuppertal. https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/7656/file/7656_ReUse_Secondhand.pdf (04.02.2022).

Wilts, H. (2020): „Pfand auf alles“ – eine Lösung für geschlossene Wertstoffkreisläufe in einer Kreislaufwirtschaft? Analyse für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Berlin. https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/umwelt/PDF/Wuppertal_Institut_Studie-Pfandsysteme_final.pdf (04.02.2022).

Wilts, H.; Schinkel, J.; Feder, L. (2020): Prevention of plastic waste in production and consumption by multi-actor partnerships. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:wup4-opus-75196 (29.04.2021).

Otto, S.J.; Korf, N.; Mählitz, P.M.; Rotter, V.S. (2020): WEEE plastic characterization and recyclability assessment – A case study for household appliances, Conference Paper. Stuttgart.

Süßbauer, E.; Wenzel, K.; Müller, A. (2020): Lebensmittelverpackungen im Alltag und was sich durch Corona ändert. Ausgewählte Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Berliner Verbraucher*innen im Mai 2020. Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin. https://pur-precycling.de/wp-content/uploads/2020/09/PuR-Texte-01_2020-1.pdf (17.09.2020).

Otto, S.; Caspers, J. (2020): PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Bilanzierung und Bewertung von Verpackungsvermeidung. In: Tagungsband des 10. Wissenschaftskongresses Abfall- und Ressourcenwirtschaft. 19. und 20. März 2020, Technische Universität Dresden, Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft. S. 203-208.

Poster

Süßbauer, E. ; Wilts, H.; Otto, S.; Schinkel, J.; Wenzel, K.; Caspers, J.; Dehning, R. (2019): PuR – Precycling as a Means of Resource Efficiency. Systemic Solutions for Packaging Prevention. Conference: 19th European Roundtable on Sustainable Consumption and Production (ERSCP) – Circular Europe for Sustainability: Design, Production and Consumption. 15. bis 18. Oktober, Barcelona. https://www.researchgate.net/publication/336741845_PuR_-_Precycling_as_a_Means_of_Resource_Efficiency_Systemic_Solutions_for_Packaging_Prevention (30.10.2020).

Otto, S.; Caspers, J. (2020): PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Bilanzierung und Bewertung von Verpackungsvermeidung. 10. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft. 19. und 20. März 2020, Technische Universität Dresden, Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft. https://pur-precycling.de/wp-content/uploads/2020/10/24619F1A9356AF-PosterPuR.pdf (30.10.2020).

Vorträge und Präsentationen

2022

  • Süßbauer, E.: From Recycling to Precycling. Sociological Perspectives on Plastic Packaging Prevention. Keynote im Rahmen des Network-Training Event 5: Consumer Practices in a Circular Society for Plastics, BTU Cottbus 18.05.2022.

2021

  • Müller, A.; Süßbauer, E.: Disposable but indispensable – Packaging in every-day food practices. Vortrag auf der Online-Konferenz “Re-opening the bin – Waste, economy, culture and society”. Universität Gothenburg, Schweden, 10-12 Juni 2021.
  • Süßbauer, E.: Mehrweg im Alltag. Einsichten und Ergebnisse der Sozialforschung. Vortrag beim Dialog zum Abfallvermeidungsprogramm: “Unverpackte Zukunft: Welche Weichen müssen Unternehmen und Politik heute für Verbraucher*innen stellen?”, 22.03.2021.
  • Süßbauer, E.: Unverzichtbare Begleiterin? Praxeologische Betrachtung der Verpackung als vermittelndes Element in Lebensmittelversorgungssystemen. Vortrag auf dem Forschungskolloquium des Instituts für Technik- und Innovationssoziologie, TU Berlin, 5. Mai 2021.
  • Wenzel, K.: Präsentation der HomeLab-Studie im interdisziplinären Kolloquium unter dem Titel „Precycling HomeLabs: Eine interdisziplinäre Interventionsstudie“, Sommersemester 2021, Prof. Gerhard Reese (Professur für Umweltpsychologie) der Universität Koblenz Landau.
  • Wilts, H.: Zukunftskunst Ressourcenwende. „Transformation(en) denken. Einführung in die Kunst des gesellschaftlichen Wandels“, TU Darmstadt, 14.01.2021.
  • Wilts, H.: Der schwere Weg zur Kreislaufwirtschaft. oikos Winter School 2021, 27.5.202
  • Wilts, H.: Der EU Circular Economy Action Plan – zwischen Ambitionen und Realitäten. Ringvorlesung am Promotionskolleg NRW, Fachforum Ressourcen im WS 21/22 zum Thema „Der Green Deal der Europäischen Union“.
  • Süßbauer, E.; Wilts, H.; Otto, S. J.; Schinkel, J.; Wenzel, K.; Caspers, J. (2021): Zirkularität im Wandel: Verpackungen in der Circular Society. Vortrag auf dem Circular Society Forum, 22.02. bis 25.02.2021 (online). https://www.hanssauerstiftung.de/inhalt/uploads/Circular_Society_Forum_Programm.jpg (31.03.2022).
  • Süßbauer, E.: Impulsvortrag im Rahmen des „Dialog 3“ des Abfallvermeidungsprogrammes, 15.03.2021 (online). https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2503/dokumente/dialog_3_protokoll_0.pdf (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Die Vermüllung der Erde: Wie weit trägt die Kreislaufwirtschaft? Ökologische Woche Klappholttal, 27. Juli 2021.
  • Wilts, H.: Müllvermeidung muss ein Geschäft werden. Keynote Jahrestagung Industrieverband Kunststoffverpackungen, 29.10.2021
  • Wilts, H.; Schinkel, J.; Wenzel, K.; Müller, A.: PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Digital Recycling Expo and Conference for Circular Economy, Sustainability and Waste Management, 04.09. bis 09.09.2021 (online). https://www.youtube.com/watch?v=UHGEVuShgsw (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Teilnahme an der digitalen Podiumsdiskussion im Rahmen des WCEF Side Events “EPR+: mandatory and voluntary mechanisms for financing the circular economy for plastics and packaging”, 21.09.2021. https://prevent-waste.net/en/wcef-side-event-epr-plus-20210921/ (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Teilnahme am Branchen-Talk: “Plastic is fantastic, oder?” von packaging journal TV Live, 27.08.2021. https://packaging-journal.de/branchen-talk-plastic-is-fantastic/ (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Keynote auf der Cradle to Cradle Conference 2021 “Kreisläufe schließen – Bestandsaufnahme für Deutschland”, 14.07.2021, Messe Freiburg. https://www.c2c-congress.org/programm/ (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Vorstellung von PuR auf der digitalen Woche der Umwelt 2021, 10.06. und 11.06.2021. https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1525 (31.03.2022).
  • Wilts, H.: Teilnahme an der Podiumsdiskussion “Vermeidung, Reduktion, Recycling oder Entfernung – wie können Plastikeinträge in die Umwelt wirksam verringert werden?” im Rahmen der Abschlusskonferenz des Forschungsschwerpunkts Plastik in der Umwelt, 20. und 21.04.2021 (online), https://bmbf-plastik.de/sites/default/files/2021-04/PlastikNet_Flyer_Abschlusskonferenz_2021_big.pdf (31.03.2022).
  • Wilts, H. Der schwere Weg zum Kunststoff im Kreislauf. Online Webinar SBG Dresden, 27.4.2021
  • Wilts, H. More focus on prevention please. Webinar Zero Waste Europe – Are we getting closer to a circular economy in Europe? 11. Mai 2021.

2020

  • Bierwirth, Al.; Wilts, H. (2020): Europas schwierige Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 19. Mai 2020.
  • Otto, S.J.; Caspers, J. (2020): PuR – Mit Precycling zu mehr Ressourceneffizienz. Bilanzierung und Bewertung von Verpackungsvermeidung. 10. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft. 19. und 20. März 2020, Technische Universität Dresden, Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Online verfügbar unter: https://pur-precycling.de/wp-content/uploads/2020/10/24619F1A9356AF-PosterPuR.pdf (Datum des letzten Abrufs: 30.10.2020)
  • Otto, S.J.; Korf, N.; Mählitz, P.M.; Rotter, V.S. (2020): WEEE plastic characterization and recyclability assessment – A case study for household appliances, Vortrag auf der Electronics Goes Green 2020+, 1. September 2020 (online)
  • Schinkel, J. (2020): „Prevention of plastic waste through multi-actor partnerships“. Vortrag auf der Dresden Nexus Conference – Circular Economy in a Sustainable Society (DNC2020), 4.6.2020.
  • Süßbauer, E. (2020): Lebensmittelverpackungen im Alltag und was sich durch Corona ändert. Ausgewählte Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Berliner Verbraucher*innen im Mai 2020. Vortrag auf der Online Mini-Konferenz „Corona und Nachhaltigkeit“ des Centre for Development and Environment der Universität Bern, 29.10.2020.
  • Wilts, H. (2020): Policy Instruments for Circular Economy and Waste Prevention. Dresden Nexus Conference – Circular Economy in a Sustainable Society, 4.6.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Environmental and Economic Benefits of Waste Prevention. 15th International Conference on Waste Management and Technology, Peking, 28.6.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Ressourceneffiziente Verpackungsvermeidung. Forschungskolloquium des Staatlichen Wirtschaftsforschungsinstitut Belarus, Minsk. 27.7.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Economics of Waste Prevention. Konferenz “Environmental Sustainability and ‘The European Green Deal’: Values, Innovation and regulation, Universität Ferrara, 12. November 2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Ökonomische Instrumente der Verpackungsabfallvermeidung. Anhörung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Berlin, 27.11.2020.
  • Wilts, H. (2020): Effective and efficient prevention of packaging waste in a COVID-19 world. International Congress on Household Waste. Lima. 11.8.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Single use plastics – transitions towards the future: EU experiences and open questions. SUM 2020 – Fifth Symposium on Urban Mining and Circular Economy, Neapel, 20.11.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Transformationsprozesse zur Kreislaufwirtschaft – Status Quo und offene Fragen. Gastvorlesung an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, 30.11.2020 (online).
  • Wilts, H.; Schneidewind, U. (2020): Strategies for sustainable socio-economic transformations. Forschungsseminar an der Universität Witten/Herdecke, 2.
    Dezember 2020 (online).
  • Henning Wilts und Elisabeth Süßbauer als Expert*innen beim Digitalen Expert Talk der Nationalen Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlaments, „Replace, Reduce, Reuse: The Single Use Plastics Directive has banned selected single-use plastics, but lacks guidance in finding alternatives to these  everyday products. What can the EU do to find alternatives to these throwaway items for a more sustainable economy?“, 03.11.2020.
  • Henning Wilts als Experte bei der digitalen Podiumsdiskussion der Ecomondo 2020 „Regional Strategies to harmonize plastic waste prevention and COVID-19”, 06.11.2020
  • Elisabeth Süßbauer als Expertin beim virtuellen Werkstattgespräch „Verantwortungsvoll produzieren, nachhaltig konsumieren“ der Dialogreihe „Wir schafft Wunder. Fortschritt sozial und ökologisch gestalten“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), 27.10.2020.
  • Schinkel, J. (2020): „Vermeidung von Kunststoffabfällen in Produktion und Konsum“. Vortrag auf der virtuellen Veranstaltung „Kreislaufwirtschaft in der Region Brest [Belarus] – Verpackung als Bestandteil des Regionalprogramms“, 24.4.2020.
  • Schinkel, J. (2020): „Prevention of plastic waste by multi-actor partnerships“. Vortrag im Rahmen des von CirEkon Serbia veranstalteten virtuellen Webinars „Western Balkan Beacons Knowledge Transfer”, 15.10.2020.
  • Wilts, H. (2020): Reuse and packaging prevention. Stakeholder Workshop HSBC, 20.2.2020, New York.
  • Wilts, H. (2020): Circular Economy as Future Art. 12th Focus Group Seminar Circular Economy: Business Models & Ecosystems, Paris. 02.04.2020.
  • Wilts, H. (2020): Deutschland auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – ein Update. FES Workshopreihe Kreislaufwirtschaft, Berlin, 15. Mai (online).
  • Wilts, H. (2020): Strategieworkshop Verpackungsabfallvermeidung. WWF Deutschland, 22. April (online).
  • Wilts, H. (2020): Zero Waste Szenarien. Rat der Stadt Kiel, 28.5.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Verpackungsabfallvermeidung. Mercator Roundtable, Berlin, 10.6.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Effiziente Verpackungsabfallvermeidung. Jahreskongress des Biolebensmittelverbandes AÖL, Berlin, 8.10.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Abfallvermeidung und ReUse. BW Ressourcenkongress, Stuttgart, 8.10.2020 (online).
  • Wilts, H.; Koch, U. (2020): Kommunale Abfallvermeidung. Workshop Obladen Berlin, 12.11.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Circular Economy. Experten-Input zum UNIDO Konsultationsprozess, Nairobi. 18.11.2020 (online).
  • Wilts, H. (2020): Verpackungsabfallrecycling und Pyrolyse. Webinar der Industrievereinigung Kunststoffe, 16.12.2020 (online).